Schulprogramm

  • 1. Unsere Schule stellt sich vor

    Unsere Schülerinnen und Schüler

    Derzeit besuchen etwa 1200 Schülerinnen und Schüler das Felix-Klein-Gymnasium. Die Schülerschaft ist ein lebendiges Abbild des Sozialgefüges von Stadt und Landkreis, darunter befinden sich auch zahlreiche internationale Schülerinnen und Schüler. Viele Familien wählen bewusst das FKG als Schule für ihre Kinder und identifizieren sich daher mit unserer Schule. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über den gesamten Altkreis Göttingen; die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler kommt aus dem südlichen Landkreis und dem Stadtgebiet Göttingens. So zeichnet sich die Schülerschaft durch eine bunte Vielfalt aus. Mannigfache pädagogische Maßnahmen unterstützen den Übergang in unsere Schule. Um die soziale Arbeit zu intensivieren, beschäftigt unsere Schule unter Zuhilfenahme eigener finanzieller Mittel seit mehreren Jahren einen Schulsozialpädagogen sowie nach Möglichkeit eine/n Schulsozialarbeiter/in im Anerkennungsjahr.

    Unser Kollegium

    Am Felix-Klein-Gymnasium unterrichten durchschnittlich 120 Lehrerinnen und Lehrer. Das Kollegium hat das Ziel, erfolgreich und wertschätzend mit den Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und wird darin von der Schulleitung unterstützt. Das FKG ist Ausbildungsschule, aus diesem Grund sind an der Schule bis zu fünfzehn Referendarinnen und Referendare und zu bestimmten Zeiten auch Praktikantinnen und Praktikanten tätig. Die pädagogische Arbeit profitiert von beidem: Kontinuität und Wandel.

    Unsere Eltern

    Für das Felix-Klein-Gymnasium sind die Eltern wichtige Kooperationspartner bei der Erziehung und Bildung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Deshalb besteht ein enger Kontakt und intensiver Informationsfluss zwischen Kollegium, Schulleitung und Elternhäusern. Dabei handeln wir in gegenseitigem Respekt und Vertrauen. In allen schulischen Gremien sind Eltern aktiv vertreten und an den Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt. Natürlich gehen die Meinungen Felix-Klein-Gymnasium Schulprogramm, Stand 06/2019 3 bisweilen auseinander, doch in aller Regel finden die Beteiligten im regen und konstruktiven Austausch tragfähige Kompromisse. Der Schulelternrat (SER) tagt viermal im Jahr und wird hierbei jeweils von der Schulleitung über aktuelle Entscheidungen, Probleme und Entwicklungen informiert. Der SER entscheidet über Themenvorschläge der Elternschaft und stellt hierzu auch Anträge an die Gesamtkonferenz. Außerdem kooperiert der SER mit den Elternschaften anderer Schulen in Stadt und Landkreis, um auch dort die Interessen der Schülerschaft insgesamt und gegebenenfalls des Felix-KleinGymnasiums zu vertreten. Die Elternschaft beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv und intensiv am Schulleben. Zu nennen sind hier neben der Mitgestaltung von Klassenveranstaltungen das Einwerben von Spenden sowie die Mitgliedschaft im „Förderkreis“. Speziell über den Förderkreis im „Verein der Ehemaligen“ haben die Eltern zahlreiche Projekte von Schule und Schülerschaft direkt und effektiv unterstützt oder überhaupt ermöglicht. Darüber hinaus fördern sie den Bildungsprozess durch Impulse aus dem Berufsleben, durch Angebote von AGs sowie die Teilnahme an allen schulischen Konferenzen und an verschiedenen Projektgruppen.

    Eine Schule – zwei Standorte

    Das Hauptgebäude liegt am südlichen Rande der Innenstadt in zentraler, aber ruhiger Lage in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Göttinger Sportstätten. Es ist ein typisches Bauhausgebäude. Architektonisch sehr gelungen, entspricht die Raumaufteilung den Vorstellungen von Schule der 1920er Jahre. Gleichwohl setzen wir hierin die heutigen Anforderungen an eine moderne Schule um. Nach einer umfassenden Renovierung sind alle Klassen- und Kursräume mit Beamern und Audioanlagen ausgestattet. Das professionell erarbeitete Farbkonzept fördert ein freundliches und kommunikatives Miteinander. Im Hauptgebäude befinden sich Aufenthaltsbereiche für die Sek. I und die Sek. II, eine Mensa, ein Kiosk und eine große Schülerbibliothek für alle Jahrgänge, die ein beliebter Treffpunkt der Schülerschaft sind. Das Gebäude ist von einer großen Freifläche umgeben, die vielfältige sinnliche Eindrücke ermöglicht. Neben dem Schulgarten gibt es eine Streuobstwiese, auf der Schafe leben, einen Sportplatz, ein „grünes Klassenzimmer“ und einen Naturteich. Auf dem Grüngelände befindet sich eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Der dicht am Haus gelegene eigentliche Pausenhof wird durch Pflanzungen begrünt. Seine Gestaltung mit zahlreichen Spiel-, Sitz- und Arbeitsgelegenheiten sorgt für vielfältige Nutzung. Seit März 2012 bietet zudem die „Blaue Oase“ – ein Bauwagen auf dem Schulhof – verschiedenste Spiel- und Sportmöglichkeiten, vor allem für die Pausen. Gemeinsam mit dem 2014 neu gestalteten Aufenthaltsraum und der Mensa im Hauptgebäude ist sie wichtiger Bestandteil des Freizeitbereiches. Die personelle Betreuung sichern Freiwillige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, nach Möglichkeit ein/e Sozialarbeiter/in im Anerkennungsjahr sowie Studierende der Universität Göttingen. Die besondere Lage des FKG zu den Göttinger Sportstätten macht eine intensive Förderung der Sporttalente (SpoTa) möglich. Diese erfolgt in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen; besonders gefördert werden sportlich talentierte Kinder im 5. und 6. Schuljahr mit Hilfe zusätzlicher Sportangebote. Im Jahr 2012 wurde das FKG als Partnerschule des Leistungssports zertifiziert, zurzeit mit den Sportarten Basketball, Schwimmen und Tischtennis. In 300m Entfernung liegt der „Kleine Felix“, dessen Räume und Freiflächen auf die Bedürfnisse der 5. und 6. Klassen zugeschnitten sind. Das weitläufige Freigelände ist mit Sitzgelegenheiten, Kletter- Felix-Klein-Gymnasium Schulprogramm, Stand 06/2019 4 und Spielgeräten, Tischtennisplatten, Basketballkörben, einem Fußballfeld u.a.m. schülergerecht gestaltet. Die großzügigen Räume sind hell und freundlich eingerichtet sowie mit Beamern und Audioanlagen ausgestattet. Die im Februar 2013 eingerichtete Lernwerkstatt für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik bietet den Kindern die Möglichkeit, individuell ihre Wissenslücken zu füllen oder speziell gefordert zu werden sowie eigenverantwortlich in ihren Interessengebieten zu arbeiten. Die Schülerbibliothek für die 5./6. Klassen wird von den „Bücherei-Kids“ betreut. In den Pausen können zahlreiche Spiel- und Sportgeräte entliehen werden. Seit Juni 2012 gibt es im „Kleinen Felix“ eine Mensa mit Aufenthaltsbereich.

    Besonderheiten des Felix-Klein-Gymnasiums

    Seit der Gründung unserer Schule lagen die Schwerpunkte immer auf den modernen Fremdsprachen und dem MINT–Bereich. Heute werden die entsprechenden Profilzüge bereits ab Klasse 5 angeboten.

    Das FKG war die erste Schule in Göttingen, die 1990 einen bilingualen Zug ab Jahrgang 5 eingerichtet hat, in dem verschiedene Sachfächer in englischer Sprache unterrichtet werden. Seit 2013 können Schülerinnen und Schüler am FKG zusätzlich zum Abitur das international anerkannte Exzellenzlabel „CertiLingua“ erwerben. Als internationale Schule bietet das Felix-Klein-Gymnasium seit 2008 als einzige staatliche Schule Niedersachsens die Möglichkeit, alternativ zum Abitur das „International Baccalaureate“ (IB) abzulegen, das auch von deutschen Hochschulen anerkannt wird. Infolgedessen können bei uns auch Schülerinnen und Schüler mit einer anderen als der deutschen Schullaufbahn Zugang zu deutschen und internationalen Universitäten erhalten. Internationale Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-10 werden in unserer DAZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) nach einem individualisierten Förderkonzept unterrichtet.

    MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der mathematisch-naturwissenschaftliche Zug wurde am FKG 1995 federführend für Niedersachsen konzeptionell entwickelt und eingeführt. Das FKG, eine der Gründerschulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, erreicht seit 2001 ununterbrochen die erneute Zertifizierung als MINT-EC-Schule. Zusätzlich haben die Schülerinnen und Schüler schon ab dem 5. Jahrgang die Möglichkeit, Informatik- und Technik-Angebote zu wählen.

    Um den Übergang ins Studium und Berufsleben zu erleichtern, hat die Schule Kooperationsverträge mit Partnern aus der Wirtschaft, Hochschulen, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen abgeschlossen: DLR, Georg-August-Universität Göttingen, HAWK, Mahr, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, Novelis, Ottobock, Phywe, Private Fachhochschule Göttingen, Refra-Technik, Rehazentrum Rainer Junge, Sartorius, Sparkasse Göttingen. Auf Basis unseres Konzeptes zur Berufs- und Studienorientierung gibt es vielfältige Veranstaltungen, u.a. in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, der Georg-August-Universität und der Privaten Fachhochschule Göttingen.

    In unserer international geprägten Schulgemeinschaft fördern wir kulturelle Vielfalt durch einen lebendigen Austausch in unserer aus zahlreichen Nationen zusammengesetzten Schülerschaft. Darüber hinaus pflegt das FKG Schulpartnerschaften mit Schulen in und außerhalb von Europa: in Frankreich, Mexiko, den Niederlanden, Nordirland, Schweden, Singapur und Spanien. Studien- und Projektfahrten werden ins In- und Ausland angeboten. Die Teilnahme an Erasmus-Plus-Projekten gehört ebenso dazu wie die Partnerschaft mit der äthiopischen NGO „Hope for Children in Ethiopia“ (HCE) zur Unterstützung eines Kindergartens in Addis Abeba. Hier bietet die Schulgemeinschaft des Felix-Klein-Gymnasiums eine Kooperation an, die jungen Äthiopier/innen durch Vermittlung von Bildung ein selbstgestaltetes Leben ermöglicht. Felix-Klein-Gymnasium Schulprogramm, Stand 06/2019 5 Wir gestalten unsere Schule als Lebensraum, der eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre ermöglicht.

    Dazu gehört nicht allein die Vermittlung schulischer Lerninhalte, sondern auch das soziale Engagement als elementarer Bestandteil einer humanen Gesellschaft.

    Am FKG gibt es ein umfassendes Beratungskonzept: Dem Beratungsteam gehören eine Beratungslehrerin und ein Beratungslehrer, eine Mediatorin, ein Schulsozialpädagoge und nach Möglichkeit ein/e Sozialarbeiter/in im Anerkennungsjahr an. Sie unterstützen und ergänzen die Arbeit der Lehrkräfte in vielen Bereichen kompetent. Als Teil des Beratungsnetzes der Schule führen sie mit Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern Beratungsgespräche. Unterstützt wird die Arbeit des Beratungsteams durch das niedrigschwellige Angebot des sozialpädagogischen Fachbereiches. Ein wichtiger Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Präventionsarbeit, mit der das sozialpädagogische Team die Schulgemeinschaft in den entsprechenden Gremien unterstützt, verschiedene Aktionen anbietet und im Austausch mit anderen Schulen und außerschulischen Institutionen steht.

    In den Jahrgängen 8 bis 10 wird Wahlpflichtunterricht angeboten, um die individuellen Interessen und Begabungen aller Schülerinnen und Schülern zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler der bilund mn-Klassen können ihr Profil weiter schärfen oder einen anderen Bereich wählen, aber genauso können Schülerinnen und Schüler, die nicht in den Profilklassen sind, in diesen Bereichen ihren Interessen nachgehen. Der Wahlpflichtunterricht umfasst Angebote aus dem bilingualen und MINT-Bereich, dem gesellschaftswissenschaftlichen, dem musisch-künstlerischen Bereich incl. darstellendes Spiel und Film und dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Außerdem kann eine dritte Fremdsprache gewählt werden. Im 8. Jahrgang wählen alle Schülerinnen und Schüler einen Kurs, der bis zum 10. Jahrgang fortgeführt wird. In Jahrgang 9 wählen die Schülerinnen und Schüler, die nicht in der bil- oder mnKlasse sind, aus den genannten Bereichen einen weiteren Kurs für den Jahrgang 9 und 10, während die bil- und mn-Klasse klassenbezogen zwei Profilstunden erhalten. Je nach Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler variiert das Angebot von Jahr zu Jahr.

    Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes und des Ganztagsangebotes werden auch Bildungsprojekte zugunsten nachhaltiger Entwicklung durchgeführt, exemplarisch seien die Arbeit im Schulgarten, das Erasmus-Plus-Projekt und der Verein Guadengha im Rahmen des Äthiopienprojekts genannt. Dank solcher Projekte und dank des Engagements der Schulgemeinschaft ist das Felix-Klein-Gymnasium seit 2000 durchgehend als „Umweltschule in Europa“ zertifiziert.

    Das Felix-Klein-Gymnasium ist eine offene/teilgebundene Ganztagsschule. Unsere beiden Profilklassen (bilingual und mn) werden durchgängig vom Jg. 5 bis zum Jg. 10 geführt und haben an einem Tag pro Woche verpflichtenden Nachmittagsunterricht (bil-Konzept, mn-Konzept). Das FKG hat ein umfassendes Ganztagsangebot (Ganztagskonzept). An 5 Tagen in der Woche wird eine verlässliche Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung angeboten – wir nennen dieses Angebot HaZ (Hausaufgaben-Zeit). Im Haupthaus gibt es eine Cafeteria und sowohl im Großen wie auch im Kleinen Felix eine Mensa, die vom Schulträger bewirtschaftet wird. Nicht nur im 5. und 6. Jg., sondern auch im 7. und 8. Jg. gibt es feste Klassenstunden und ein bedarfsgerechtes Förderangebot.

    Zur Förderung der Begabungsvielfalt unserer Schülerinnen und Schüler ist das FKG seit August 2005 gemeinsam mit vier Grundschulen und vier Kindergärten Mitglied im „Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen Göttingen II“. Besonderes Anliegen unseres Verbundes ist die individuelle, ganzheitliche und lebensnahe Förderung aller Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zum Abitur. Neben der Entwicklung von Begabungen vor allem in den Bereichen Neue Sprachen/Bilingualität, Mathematik/Naturwissenschaften, Umwelt/Schulgarten, Sport und Bewegung fördern wir mit Blick auf die ganzheitliche Erziehung besonders die Entwicklung der sozialen Kompetenz. Die umfassende pädagogische Unterstützung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung ist unser erklärtes Ziel.

    Das FKG arbeitet eng mit den Grundschulen zusammen, um den Übergang der Schülerinnen und Schüler auf das Gymnasium nahtlos zu gestalten. Dazu tragen gemeinsame Konferenzen, Fortbildungen und Veranstaltungen ebenso bei wie gemeinsame Projekte von FKG-Schülerinnen und Schülern und Grundschulkindern.

    Das „WIR-Konzept: Wege zum Integrieren und Regeln“, das auf dem Programm „Lions-Quest – Erwachsen werden“ beruht, erleichtert den neuen Schülerinnen und Schülern die Integration in unsere Schule und in ihre neue Klasse und unterstützt das Entstehen einer engen Klassengemeinschaft. Gleichzeitig schafft es eine gute Lernatmosphäre, die getragen ist von einem freundlichen, respektvollen Umgang miteinander. Bewusst werden die Eltern in gemeinsame Aktivitäten der Einstiegsphase einbezogen, um von Anfang an eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu ermöglichen.

    Die Förderung der sozialen Verantwortung unserer Schülerinnen und Schüler hat am Felix-KleinGymnasium eine herausragende Bedeutung und äußert sich im Engagement der Schülerschaft in einer Vielzahl von Projekten, sowohl schulintern als auch im außerschulischen Göttinger Umfeld, im überregionalen Kontext als auch für unsere äthiopische Partnerorganisation HCE.

  • 2. Unser Leitbild und dessen Umsetzung

    Mit einer Vielfalt individueller Bildungsmöglichkeiten erziehen wir unsere Schülerinnen und Schüler in einer vertrauensvoll zusammenarbeitenden Schulgemeinschaft zu wissbegierigen, sozial engagierten sowie weltoffenen Menschen und befähigen sie zur Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft und globalen Gemeinschaft. Wir stärken unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Leistungsbereitschaft und unterstützen sie bei der Übernahme von Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess.

    Wir eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten individueller Bildung und bereiten sie so optimal auf das Abitur und ein mögliches Studium vor:

    • Mathematisch-Naturwissenschaftliches Profil
    • Zertifizierte MINT-EC-Schule Internationaler Zug
    • Bilinguale Unterrichtsangebote in der Sek.I und Sek.II
    • DAZ-Konzept zur Integration der internationalen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-10 in unsere Schulgemeinschaft
    • IB-Diploma (International Baccalaureate Diploma Programme für Stufe 11-12
    • Deutsches Sprachdiplom der KMK Stufe I
    • Zertifizierte BISS-Schule: Bildung durch Sprache und Schrift
    • Zertifikat Exzellenzlabel „CertiLingua“ für Mehrsprachigkeit
    • Breites Fremdsprachenspektrum sowie zusätzliche Sprachangebote: Felix-Klein-Gymnasium Schulprogramm, Stand 06/2019 7
    • Vorbereitung auf das “Cambridge First Certificate” sowie auf die “DELF”- und “TELC”- Zertifikate
    • Internationale Austausche
    • Begabungsförderung
    • Lernwerkstatt für den 5./6. Jahrgang in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik
    • Klassenübergreifende Sporttalenteförderung
    • Studienfahrten
    • Konzerte und Theateraufführungen
    • Angebote zur individuellen Lernentwicklung und zum eigenverantwortlichen Lernen
    • Hausaufgaben-Zeit (HaZ)
    • Förderangebote für Schülerinnen und Schüler, angeboten von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern
    • Aufsuchen außerschulischer Lernorte
    • Zusätzliche, individuell und freiwillig nutzbare Bildungsangebote im Rahmen des offenen Ganztags
    • Teilnahme an Schulorchester, Band oder Oberstufenchor bzw. Eltern-Lehrer-Schülerchor
    • Auftrittsmöglichkeiten für begabte Sängerinnen und Sänger und Instrumentalisten beim Schulkonzert

    Wir arbeiten in unserer Schulgemeinschaft vertrauensvoll zusammen - Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern:

    • Aktive Mitgestaltung des Schullebens durch Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern in allen schulischen Gremien, Konferenzen und in Arbeitsgemeinschaften sowie in der Steuergruppe und in Schulentwicklungs- und Schulprogrammgruppen
    • Gemeinsame Organisation und Durchführung von Adventsbasar, Weihnachtsgottesdienst, Projektwochen, Schulfesten und Schulkonzerten
    • Beratungsangebote: Beratungsteam, Mobbing-Präventions-Team (MPT), Schulpastorin, Schullaufbahnberatung durch Klassenlehrerteams und Jahrgangskoordinatoren, Sprechstunden für Begabungsförderung, Berufs- und Studienberatung
    • Unterstützung schulischer Aktivitäten durch den Förderkreis und Verein der Ehemaligen und Freunde des Felix-Klein-Gymnasiums
    • Eltern-Lehrer-Schüler-Chor

    Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zu wissbegierigen, kenntnisreichen und selbstständigen Menschen:

    • Regelmäßige Teilnahme an Schülerwettbewerben, z. B. Jugend forscht, Robotik, MathematikOlympiade, Schule und Wirtschaft, Jugend debattiert, Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA), Jugend trainiert für Olympia
    • Internationale Austausche
    • Studienfahrten
    • Gesundheitstag für Schülerinnen und Schüler
    • Berufs- und Studienorientierung durch Zukunftstage, Sozialpraktikum, Betriebspraktikum, Betriebserkundungen, universitäre Informationstage
    • Projekte mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Hochschule und Forschung und mit dem Kooperationsverbund für besondere Begabungen Göttingen II
    • Gewalt- und Suchtpräventionsprojekte
    • Ganztagsangebote, die selbstständiges Lernen und damit Verantwortung für eigenes Handeln fördern

    Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zu selbstbewussten und sozial engagierten, toleranten sowie weltoffenen Menschen und befähigen sie zur verantwortungsvollen Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft:

    • Umsetzung des Wir-Konzepts zur Förderung des sozialen Miteinanders der Schülerinnen und Schüler
    • Teilnahme an Trainingseinheiten des Mobbing-Präventions-Teams
    • Mitwirkung und demokratisches Engagement der Schülerinnen und Schüler in der Schülervertretung
    • Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Bus-Scouts
    • Übernahme von Klassenpatenschaften älterer Schülerinnen und Schüler für jüngere in den Jahrgangsstufen 5 bis 7
    • Unterstützungsangebot „Schüler helfen Schülern“
    • Teilnahme am ehrenamtlichen Sozialpraktikum (JG 9)
    • Erasmus-Plus-Projekte
    • Förderung der äthiopischen NGO „Hope for Children in Ethiopia“ (HCE) durch verschiedenartige Projekte
    • Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Streitschlichtern
    • Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Schul-Medien-Scouts
    • Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Schulsanitätern
    • Unterstützung der Göttinger Tafel, z.B. durch die Weihnachtspäckchenaktion
    • Engagement der IB-Schülerinnen und –Schüler im Rahmen von CAS (Jg.11/12)
    • Übernahme von Verantwortung der Schülerinnen und Schüler in Kooperationsprojekten in Grundschulen und Kitas im Rahmen der Begabungsförderung
    • Betreuung der Schülerbibliothek im Kleinen Felix, der Spieleausgabe „Blaue Oase“, der Freizeitoase und der Spielekiste durch Schülerinnen und Schüler
    • Mitarbeit bei Sportfesten und Sportturnieren
    • Betreuung bei Jugend trainiert für Olympia
    • Einsatz im Schulgarten
  • 3. Entwicklungsziele

    SOZIALES MITEINANDER AM FKG

    Entwicklungsziel 1:

    Das soziale Miteinander am Felix-Klein-Gymnasium soll im Sinne eines friedlichen und freundlichen Schulklimas fortwährend gestärkt werden, sodass sich alle an unserer Schule beteiligten Personen wohl fühlen und Schülerinnen und Schüler angstfrei lernen können. Wir wollen, dass an unserer Schule in einer Kultur des Zuhörens und Anhörens noch mehr Rücksicht aufeinander genommen wird. Konflikte sollen mit Respekt und Toleranz im täglichen Umgang in der Klassengemeinschaft sowie in der Schulgemeinschaft gemeinsam gelöst werden. Dazu sollen bestehende Konzepte gefestigt, evaluiert und weiterentwickelt werden.

    Entwicklungsziel 2:

    Als Ergänzung des WIR-Konzepts II für die Jahrgänge 8-10 sollen weitere Bausteine entwickelt werden.

    Entwicklungsziel 3:

    Das soziale Engagement soll an unserer Schule weiter ausgebaut, wahrgenommen und gewürdigt werden. Unter anderem wollen wir das Projekt „Sozialer Tag“ von Schüler Helfen Leben am FKG etablieren.

    ENTWICKLUNG EINES METHODEN- UND MEDIENKONZEPTS

    Entwicklungsziel 1:

    Das Methoden-und Medienkonzept soll einen systematischen Überblick über relevante fächerübergreifende Methoden und mediale Kompetenzen für die Kolleginnen und Kollegen (KuK) und die Schülerinnen und Schüler (SuS) herstellen.

    Entwicklungsziel 2:

    Die Verständigung über relevante fächerübergreifende Methoden- und Mediennutzungen soll fachgruppenintern und fachgruppenübergreifend erfolgen.

    Entwicklungsziel 3:

    Synergie-Effekte beim Lehren und Lernen sollen ermöglicht werden.

    Entwicklungsziel 4:

    Die Selbstständigkeit der SuS beim Erlernen und Anwenden wesentlicher Kompetenzen/verschiedener Methoden soll unterstützt werden.

    UMGANG MIT VIELFALT

    Entwicklungsziel 1:

    Am FKG soll Vielfalt im Sinne des Leitbildes noch umfassender in all ihren Facetten wahrgenommen werden. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sollen im Rahmen unserer verfassungsrechtlichen Ordnung und unseres Leitbildes in ihrer Vielfältigkeit anerkannt und gestärkt werden. Dabei …

    • ... berücksichtigen wir im gymnasialen Umfeld des FKG Unterschiede in Bezug auf kognitive Lernvoraussetzungen, psychosoziale und physische Voraussetzungen, Sozialisation (Kultur, Religion, sozioökonomischer Status etc.), Geschlecht, Interessen, Motivationen, Sprache/Herkunftssprache, soziale Kompetenz.
    • ... stärken wir unsere Kultur des Zuhörens, der Akzeptanz, der Aufmerksamkeit und des Interesses an Personen und ihren Besonderheiten, vor allem bezüglich Leistungsheterogenität, Interkulturalität und Inklusion.

    Entwicklungsziel 2:

    Durch die Weiterentwicklung der Konzepte zu Leistungsheterogenität und Interkulturalität sowie durch die Ergänzung der Ansätze zu Inklusion soll der Umgang mit Vielfalt am FKG optimiert werden. Dabei berücksichtigen wir …

    • ... die fachspezifischen Ansätze und Problemfelder zum Umgang mit Vielfalt,
    • ... die Ergebnisse der für März 2019 geplanten SchiLf,
    • ... Best-Practice-Beispiele anderer Schulen.

    Das auf dieser Grundlage erarbeitete Gesamtkonzept zum Umgang mit Vielfalt am FKG soll im Schuljahr 2019/20 erprobt und evaluiert sowie ab dem Schuljahr 2020/21 gegebenenfalls überarbeitet und implementiert werden.

  • 4. Umsetzung

    SOZIALES MITEINANDER AM FKG

    Umsetzung des Entwicklungsziels 1:

    • Wir evaluieren das WIR-Konzept jährlich und arbeiten ggf. Änderungen und Ergänzungen in das Konzept ein.
    • Auf der FKG-Homepage wird der Unterpunkt „Soziales Miteinander am FKG“ fortlaufend aktualisiert und ergänzt.
    • Wir bieten zu Beginn jeden Schuljahres interne Klassenratsfortbildungen für interessierte Kolleginnen und Kollegen an.

    Umsetzung des Entwicklungsziels 2:

    • Wir nehmen das Fortbildungsangebot Lions Quest „Erwachsen handeln“ für Lehrkräfte im zweiten Halbjahr 2018/19 wahr.
    • Wir erarbeiten konkrete Stundenvorschläge für die Klassenstunden oder Projekttage in den Jahrgängen 8-10 und erproben diese bis Ende des Schuljahres 2020/21.

    Umsetzung des Entwicklungsziels 3:

    • Wir entwickeln neue Wege, die Schulöffentlichkeit über das soziale Engagement zu informieren. So wollen wir bis Ende des Schuljahres 2020/21 transparenter machen, welche Gruppen sich im Bereich „Soziales Miteinander“ engagieren und welche Aktivitäten stattfinden, auch um diese damit zu würdigen.
    • Wir wollen das Projekt „Sozialer Tag“ von Schüler Helfen Leben jährlich am Felix-KleinGymnasium stattfinden lassen.
    • Jedes Jahr laden wir dazu im Vorfeld das „Sozialer Tag Mobil“ ein. Ab dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2018/19 ermöglichen wir ergänzend zu dem Vortrag die Teilnahme an vertiefenden Workshops.
    • Wir setzen uns dafür ein, dass jährlich zwei SuS nach Berlin zum Projektauswahltreffen für den Sozialen Tag von Schüler Helfen Leben fahren.

    ENTWICKLUNG EINES METHODEN- UND MEDIENKONZEPTS

    Umsetzung des Entwicklungsziels 1:

    Eine Übersicht über die wesentlichen fächerübergreifenden Kompetenzen/Methoden und Mediennutzungen soll erstellt und im Kollegium angenommen werden. Sie soll systematisch aufgebaut werden nach Kompetenzfeldern [Methodenkompetenz, Medienkompetenz, personale Kompetenz] unter Nennung des Fachs, das eine Methode einführt. Die tabellarische Darstellung soll übersichtlich Informationen über die wesentlichen fächerübergreifenden Methoden, ihre Verzahnung über Jahrgangsstufen und Fächergrenzen hinweg (Spiralcurriculum) und ihre Weiterentwicklung in den jeweiligen Jahrgängen und Fächern bieten.

    Umsetzung des Entwicklungsziels 2:

    Es sollen z. B. in Dienstbesprechungen der jeweiligen Fachkonferenzleitungen und dann in den einzelnen Fachkonferenzen Absprachen herbeigeführt werden, welches Fach verantwortlich eine Methode/eine bestimmte Mediennutzung grundlegend einführt; Orientierung bieten hier die Curricula. Vorschläge werden von der Schulprogrammgruppe erarbeitet.

    Umsetzung des Entwicklungsziels 3:

    Sowohl die systematische Übersicht (vgl. 1) als auch die einzelnen Methodenblätter sollen auch während des Erarbeitungsprozesses allen KuK und SuS in IServ zugänglich und so auch für die verschiedenen Fächer nutzbar sein. Es soll mit denjenigen Methoden/Hinweisen zur Mediennutzung begonnen werden, bei denen KuK und SuS den größten Klärungsbedarf sehen, um möglichst schnell einen fächerübergreifenden Nutzen zu generieren. Für diese Methoden- /Mediennutzung soll in der entsprechenden Fachkonferenz ein grundlegendes Methodenblatt inhaltlich abgestimmt und beschlossen werden. Vorschläge für die Struktur der Methodenblätter werden von der Schulprogrammgruppe erarbeitet und zur Verfügung gestellt, um eine einheitliche Darstellungsweise sicherzustellen. Die anderen Fachkonferenzen, die diese Methode oder diesen Medieneinsatz auch nutzen (z. B. in späteren Jahrgängen), erweitern das Arbeitsblatt um ihre Differenzierungen.

    Umsetzung des Entwicklungsziels 4:

    Um den selbständigen Zugriff der SuS zu erleichtern, wird zusätzlich zur systematischen Übersicht (vgl. 1) eine alphabetische Übersicht über die Methoden- und Mediennutzungen erstellt. Jedes erarbeitete Methodenblatt und jeder Hinweis zum Medieneinsatz sollen sofort erprobt werden (Bereitstellung auf IServ), etwaige Verbesserungsvorschläge werden fortlaufend von der Schulprogrammgruppe eingearbeitet und den beteiligten Fachgruppen wieder zur Prüfung vorgelegt.

    UMGANG MIT VIELFALT

    Umsetzung des Entwicklungsziels 1:

    • Die schulinterne Lehrerfortbildung am 28.3.2019 wird dem Thema Vielfalt mit Fokus auf die o.g. Themen gewidmet sein. Die Ergebnisse der SchiLf werden zur Fortschreibung der schulischen Konzepte durch die Schulprogrammgruppe genutzt.
    • Das Thema Vielfalt soll bei fachgruppenspezifischen und -übergreifenden Fortbildungen des Kollegiums berücksichtigt werden.

    Umsetzung des Entwicklungsziels 2:

    • Auf der Grundlage einer Befragung in den Fachkonferenzen erstellt die Schulprogrammgruppe bis zum 15.3.2019 eine Sammlung der vorhandenen Ansätze und Problemfelder im Bereich Vielfalt.
    • Die Mitglieder der Schulprogrammgruppe besuchen drei Schulen mit gelingendem Konzept zum Umgang mit Vielfalt.
    • Bis November 2019 entwickelt die Schulprogrammgruppe auf der Grundlage der Befragung, der Auswertung der Ergebnisse der SchiLf und der Best-Practice-Beispiele anderer Schulen einen Vorschlag für ein Gesamtkonzept und informiert die Schulgemeinschaft im Rahmen der 2. Gesamtkonferenz des Schuljahres 2019/2020 darüber.
    • Das erarbeitete Gesamtkonzept wird im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2019/20 in interessierten Lerngruppen und einzelnen Projekten erprobt und anschließend evaluiert.
  • 5. Fortbildungskonzept

    Der Fortbildungsbedarf ergibt sich aus den Zielsetzungen des Schulprogramms und der Projektgruppen. Den fachbezogenen Fortbildungsbedarf bestimmen die Fachgruppen unter Berücksichtigung der curricularen Vorgaben und des Zentralabiturs. Eine jährlich stattfindende Schulinterne Lehrerfortbildung (SchiLf) greift verschiedene Aspekte pädagogischen Handelns auf, orientiert an den aktuellen Bedürfnissen der Schule.

  • 6. Qualitätssicherung

    Die Steuergruppe koordiniert mit der Schulleitung den Schulentwicklungsprozess am Felix-KleinGymnasium. Das Schulprogramm, das regelmäßig aktualisiert wird, legt für etwa drei Jahre die konkreten Schulentwicklungsschwerpunkte fest. Die Auswahl der Arbeitsschwerpunkte erfolgt in einem demokratischen Meinungsbildungsprozess. Die Projektgruppen, die die im Schulprogramm fixierten Entwicklungsziele bearbeiten, erhalten die besondere Unterstützung der gesamten Schulgemeinschaft. Die zweijährlich stattfindenden Evaluationen unter allen Lehrerinnen und Lehrern, unter Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in zwei ausgewählten Jahrgängen liefern relevante Ergebnisse für die Planung weiterer Schulentwicklungsaktivitäten. Darüber hinaus gibt es anlassbezogene Evaluationen, um konkreten Bedürfnissen Rechnung zu tragen.

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