Parisfahrt

Zwischen Aufstand und Apfeltarte - Französischkurse des Jahrgangs 11 in Paris

Sechs Jahre Französischunterricht und keinen einzigen Austausch gemacht? Das geht gar nicht.
So haben Frau Wette und Frau Manns ihre Kurse eingepackt und sind in die Stadt der Lichter gefahren.
Alles hat perfekt gepasst, die Gruppe hatte gute Laune und war belastbar - wir haben viel Programm
untergebracht in den zweieinhalb Tagen: An verschiedenen Stationen der Stadt haben Schüler und SChülerinnen die im
Unterricht erarbeiteten kleinen Vorträge gehalten. So haben wir gemeinsam den Place des Vosges, dann
das jüdische Viertel (Marais) besucht, das Centre Pompidou gestriffen und am Abend der Ankunft noch den
Eiffelturm mit Glitzershow um 22:00 Uhr bewundert. Für den weniger von Türmen begeisterten Teil der
Truppe ging es mit Frau Manns Richtung Altes Rathaus, wo vor historischer Kulisse umsonst und draußen
80 000 Menschen den Auftritt der Band Franz Ferdinand gefeiert haben. Nach diesem kulturellen Highlight,
bei dem schon erste Bekanntschaften mit dem einheimischen Partyvolk geschlossen wurden, führte uns
der nächste Morgen in die luftigen Höhen des Montmartre. Nach einer kurzen Visite an der „Mur des Je
t’aime“, wo in 250 Sprachen die drei berühmten Worte zu lesen sind, kamen wir mächtig in’s Schwitzen
beim Erklimmen der zahlreichen Treppen bis hoch zum Place du Tertre und zur Basilika Sacré Coeur. Die
hungrigen Mittagsmägen wurden dann weiter unten im Viertel gefüllt: Bei einem beeindruckend günstigen
Viergänge-Menü in einem der drei Pariser „Bouillons“ überzeugten wir uns von der Qualität der legendären
französischen Küche. Der Abend gehörte der Seine, von wo wir das nächtlich erleuchtete Paris noch einmal
mit Eiffelturm, Notre Dame, dem Musée d’Orsay und den zahlreichen wunderschönen Brücken an uns
vorbeiziehen ließen. Dieser wunderschöne zweite Tag ging mit einem Spaziergang entlang der nächtlichen
Seine, vorbei an Tänzern, Nacht- und Partyvolk zu Ende.
Der letzte Tag hatte es in sich: Nicht ganz so elysisch wie in den künstlerisch verspielten Straßen des
Montmartre erklommen wir über die Champs-Elysées die Treppen im Triumphbogen, von dessen
Aussichtsplattform aus wir die schon besuchten Orte freudig wiedererkannt haben. Einmal in der Achse
befindlich, waren die nächsten Punkte gesetzt: Durch den Tuileriengarten bis zum Louvre, wo auf eigene
Faust erkundet wurde, worauf uns der Sinn stand. Fußlahme warteten unter der Pyramide auf Meldung,
dass die unteren Extremitäten wieder bereit waren, sie nach Hause zu tragen.
Den krönenden Abschluss bildete ein äußert gelungener Akt der Assimilation mit dem aufnehmenden
Kulturkreis: Man bildete philosophische Gesprächszirkel mit angemessener, extrem zurückhaltender
musikalischer Untermalung am Ufer der Seine, bis der Mond hinter der Académie verschwunden war…
Hier ein paar ganz frische Rezensionen der Reisetruppe:
„Paris war ein einzigartiges Erlebnis. Sei es das Erkunden der vielen Sehenswürdigkeiten oder auch das
Bummeln durch die wunderschönen Straßen mit den verschiedensten Läden. Auch der Vibe in der Stadt
war sehr erfrischend - locker, easy und Party. Außerdem hat man auch mal was mit Schülern gemacht, mit
denen man sonst nicht so viel zu tun hatte, so konnte man viele neue Leute besser kennen lernen :)“

„Es war eine super entspannte Kursfahrt, mit den besten Lehrern dafür. Wir hatten genug Freizeit und doch
auch tolle Gruppenmomente. Paris bietet viele Sehenswürdigkeiten und eine atemberaubende Atmosphäre.
Dazu mit den richtigen Menschen dort unterwegs sein zu dürfen, war einfach wow.“

„Es waren drei unglaubliche und unvergessliche Tage in Paris, die wir zusammen verbringen durften. Die Zeit
war sehr schön: egal ob wir an der Seine entlang spaziert oder durch die Stadt gelaufen sind.“

„Paris, eine Stadt voller kleiner Details und wunderschöner Cafés. Die Freizeit und die Gruppenaktivitäten
die wir gemacht haben, waren immer schön und voller positiver Erinnerungen. Das gemeinsame Viben zur
Musik und das entspannte Ausklingen der Abende mit den Mitschülern an der Seine war wunderschön.
Danke an der Stelle für das Vertrauen und die gute Organisation.“ (Kommentar der Redaktion: Gerne!)

„Durch die Parisfahrt hatten wir einen fantastischen Abschluss von 6 Jahren Französisch, konnten uns
besser kennenlernen, eine wunderschöne Stadt erkunden und haben unvergessliche Erinnerungen
gesammelt. Mit mindestens 20.000 Schritten am Tag haben wir jeden Moment ausgenutzt, um
atemberaubende Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und hatten trotzdem jeden Abend noch Energie zu
tanzen und unsere Zeit in Paris zu genießen.“


Das schreit doch nach Institutionalisierung. Oder????

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