Jugend trainiert für Olympia: Basketball-Bundesfinale

Beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Basketball, das vom 2. bis zum 5. Mai in Berlin stattfand, belegte die Mädchenmannschaft des Felix-Klein-Gymnasiums in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2002 bis 2005) einen guten 7. Platz.
In den Gruppenspielen sollte nach Möglichkeit einer der ersten beiden Plätze belegt werden. Im ersten Spiel gegen das Gottfried-Keller-Gymnasium Berlin sollte dazu der erste Sieg errungen werden. Gegen eine starke Berliner Mannschaft lagen die FKG-Mädchen nach 5 Minuten mit 0:7 zurück, nach der fälligen Auszeit gelang es jedoch, bis zur Pause einen 18:13-Vorsprung zu erspielen, der bis zum 26:22 annährend konstant blieb. Leider schied Meike Oevermann nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung in der 14. Minute mit dem 4. Foul aus. In den verbleibenden Minuten war es schwierig, die beiden Leistungsträgerinnen des gegners zu halten; im Angriff gelang nur noch ein Korb. So lag das FKG in der letzten Spielminute mit 28:30 hinten. Leider verfehlte der letzte 3-Punkte-Wurf von Lina Vogt, die in der ersten Halbzeit bereits zwei „Dreier“ getroffen hatte, knapp den Korb, und die 2-Punkte-Niederlage war besiegelt.
In den beiden anderen Gruppenspielen gab es deutliche Siege: 33:13 gegen das Warndt-Gymnasium Völklingen, Saarland, und 50:17 gegen die Oberschule Findorff, Bremen. Aggressive Verteidigung und sehenswerte Angriffskombinationen sicherten den zweiten Gruppenplatz und damit einen der Plätze 1 bis 8.

Am Mittwoch ging es in der Zwischenrunde gegen die beiden Erstplatzierten aus der Gruppe C um die noch mögliche Qualifikation für das Halbfinale. Zunächst hieß der Gegner Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg, Bayern. Während die Bayern ihre Würfe von außen sicher trafen, war den FKG-Mädchen erneut das Wurfpech treu: Mehrere „Dreier“ kullerten wieder aus dem Korb. So stand es 7:14 zur Halbzeit und auch in der zweiten Hälfte gelang es nicht, den Rückstand zu verringern. In der 17. Minute stand es 15:24. In der gleichen Spielminute musste Meike Oevermann erneut mit 4 Fouls das Feld verlassen. Ärgerlich an dieser Entscheidung des Kampfgerichtes war die Tatsache, dass ein offensichtlicher Anschreibfehler vorlag, der sich leider nicht mehr korrigieren ließ. Das Spiel ging viel zu deutlich mit 15:29 verloren.
Vor dem letzten Spiel der Zwischenrunde wurde kurz gerechnet: Bei einem Sieg mit 18 Punkten konnte noch das Halbfinale erreicht werden, ein Sieg mit 1 Punkt hätte zumindest Platz 6 gesichert. Die Gegnerinnen vom Schloss Hagerhof Bad Honnef, Nordrhein-Westfalen, traten mit einer ausgeglichenen, körperlich überlegenden Mannschaft an. Die FKG-Mädchen wehrten sich tapfer und blieben bis zum Schlusspfiff dran, konnten aber trotz sehr guter kämpferischer Leistung die 24:31-Niederlage nicht verhindern. So trat das FKG im letzten Spiel um die Plätze 7 und 8 gegen das Johann-Rist-Gymnasium Wedel, Schleswig-Holstein, an. In der ersten Halbzeit wurde überwiegend konzentriert gespielt, vor allem Meike Oevermann führte klug Regie. Zur Pause stand es 20:3! In der zweiten Halbzeit wurde darauf geachtet, dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geraten konnte; am Ende stand es 28:9.
Für das FKG spielten: Meike Oevermann, Lina Vogt, Tessa Sobirey, Laura Winkler, Paula Gerlach, Lina Cichos, Theresa Rathgeber, Lara Werner.