BB-Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia"

FKG-Jungen in der Runde der letzten Acht

Unverhofft kommt oft, so könnte das Motto des Vorrundenspieltages für die Basketball-Jungen des FKG in Berlin lauten. Schließlich erwischte man im Auftaktspiel gegen die Carl von Ossietzky Schule Bremerhaven einen denkbar schlechten Start. Durch etliche Unkonzentriertheiten und viele einfache Fehler unterlag man am Ende unglücklich mit 26:30 (14:19). Damit war das große Ziel vom Weiterkommen schon in weite Ferne gerückt. Auch im zweiten Spiel gegen das Sportgymnasium Chemnitz fand man nicht zum gewohnt starten Mannschaftsspiel. Dank einer Energieleistung am Ende und eines eiskalten Dreiers von Moritz Dornbusch sechs Sekunden vor Spielende gewann das Team mit 28:26 (16:19). Somit bestand vor dem letzten Spiel doch noch eine kleine Hoffnung. Allerdings hatte das Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth um Jugendnationalspieler David Taylor seine beiden Spieler deutlich und souverän gewonnen. Die Tatsache, dass es genau diese Bayreuther Mannschaft war, die das Göttinger Ausscheiden beim Bundesfinale vor zwei Jahren herbeigeführt hatte, schien das Team von Coach Martin Lindemeier zu beflügeln. Hochkonzentriert ging man zu Werke und setze mit einer kompakten Zonenverteidigung Taylor an die Kette. Zwar erhielt sich Bayreuth durch insgesamt sechs Dreier eine knappe Führung, in den letzen zwei Minuten schlug dann die Stunde des FKG. Angeführt vom starken Kapitän Anton Hefele  und einem eiskalten Hendrik von Richthofen griff das Team nach dem Sieg und schaffte durch den besseren Dreiervergleich auch den Einzug in die Runde der letzten Acht. Da später Bremerhaven auch noch Chemnitz unterlag, landete das FKG-Team völlig unverhofft auf dem ersten Gruppenplatz und spielt jetzt am Donnerstag gegen Paderborn und Jena um den Einzug ins Halbfinale!

Versöhnlicher Abschluss in Berlin

Kurz hatten sie vom Halbfinale geträumt, am Ende konnte das Turnier beim Bundesfinale für die FKG-Basketballer mit einem Sieg im Spiel um Platz 7 abgeschlossen werden. Dabei hatte man sich nach dem Gruppensieg in der Vorrunde auch in der Zwischenrunde durchaus mehr vorgenommen. Leider verschliefen die Göttingen im wichtigen Zwischenrundenspiel gegen das Sportgymnasium Jena und lagen schnell mit 2:12 hinten. Erst Mitte der zweiten Halbzeit fand man wieder richtig ins Spiel und beim 26:32 witterte man noch einmal die Chance, doch Jena nutze die körperliche Überlegenheit unter dem Korb und gewann so mit 38:31 (23:11). Eine weitere Chance blieb im abschließenden Zwischenrundenspiel gegen das Reismann-Gymnasium Paderborn. Doch als Flügelspieler Felix Brachfeld beim Stannd von 7:7 verletzt ausschied, nutze Paderbon diese Schwächung eiskalt und gewann am Ende deutlich mit 39:26 (22:10). Somit blieb nur das Spiel um Platz 7, das aber versöhnlich, weil siegreich, mit 37:32(16:16) gegen das Gymnasium Saarlouis gewonnen werden konnte. Damit war das Ziel, sich unter den ersten acht zu platzieren, eindeutig erreicht.
Besondere Glückwünsche gehen an die Mädchen des Hainberg-Gymnasiums, die sch in der Wettkampfklasse III in überlegener Manier den Titel als Deutscher Meister sicherten!
Für das FKG punkteten im Turnier: Hefele 34, von Richthofen 32, Konopka 31, Höfer 29, Dornbusch 29, Barchfeld 27, Bruns 4, Ernst 2, Rhee.