20.03.2007


So sehen glückliche Gewinner aus: Katharina Isabelle und Pauline (r.) mit ihrer Erfindung. 

Mit Blumengieß-Roboter zum Landessieg

Wettbewerb „Jugend forscht": FKG-Schülerinnen haben die Nase vorn

Mit ihrem Blumengießroboter sind Katharina Isabelle Poltze (14) und Pauline Hogrefe (13) unter den Landessiegern desJugend-forscht-Wettbewerbes.

Oldenburg/Göttingen (vvm). Die Schülerinnen des Felix-Klein-Gymnasiums (FKG) in Göttingen sicherten sich mit ihrer Erfindung, einem Blumen gießenden Roboter, beim vierten Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren" einen ersten Platz. Das Projekt von Katharina Isabelle Poltze (14) und Pauline Hogrefe (13) umfasst die Bereiche Technik, Mathematik und Informatik. Der vollautomatische Roboter „meldet" per Kohlestab, wenn die Erde zu trocken ist. Eine Pumpe, die durch einen Stromkreis aktiviert wird, versorgt die Pflanzen daraufhin mit Wasser. Mit Hilfe ihrer Erfindung sind die Schülerinnen des Felix-Klein-Gymnasiums derzeit in der Lage, sieben Pflanzen gleichzeitig vor dem Austrocknen zu bewahren.
Batterie aus Papier
68 Schüler bis 14 Jahre präsentierten der Jury vergangenes Wochenende 39 Wettbewerbsbeiträge. Neben den beiden Göttinger Schülerinnen war unter anderem auch Sebastian Schöwe angetreten. Der 14-Jährige vom Anna-Sophianeum-Gymnasium aus Schöningen hatte eine Batterie auf Papierbasis entwickelt. Dafür hatte er zunächst Papier leitfähig gemacht und es dann beschichtet. Er wurde damit Landessieger im Bereich Chemie. Wie schon in den vergangenen Jahren hatte die EWE-Stiftung die Patenschaft für den Landeswettbewerb übernommen. Neben der Einladung zum Bundeswettbewerb, der vom 17. bis 20. Mai in Hamburg stattfindet, erhielten die Erstplatzierten jeweils 150 Euro für ihre Forschungsarbeit.